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Entwicklungszusammenarbeit (EZA) soll Veränderungen und Strukturverbesserungen
für die Bevölkerung von ärmeren Ländern mit schwacher
Industrialisierung und Infrastruktur schaffen. Ziel ist eine globale Annäherung
von Lebensbedingungen, Infrastruktur, medizinischer Versorgung und Möglichkeit
zu Ausbildung und Arbeit.
Geht es nach den ehrgeizigen Plänen der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), soll bis zum Jahr 2015 der Anteil
der in Armut lebenden Bevölkerung in Entwicklungsländern zumindest
auf die Hälfte reduziert werden. Um dies zu erreichen, müssen
die industrialisierten Nationen der Welt gemeinsam in multilaterale Programme
und Projekte zur Armutsbekämpfung investieren. Als Zielgröße
für die öffentliche Entwicklungsunterstützung haben die
Vereinten Nationen einen Anteil von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes
festgelegt diese Zahl wurde bis jetzt nur in seltenen Fällen
erreicht.
EZA hat viele Tätigkeitsbereiche im technischen, medizinischen,
finanziellen und personellen Bereich. So versucht etwa die technische
Zusammenarbeit, das Leistungsvermögen von Menschen, Organisationen
und institutionellen Strukturen in Entwicklungsländern zu erhöhen.
Dabei sind Teamgeist sowie politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit
zugrundeliegend für jeden Erfolg.
Ziel von EZA im Gesundheits- und Medizinbereich ist, die Gesundheit der
Bevölkerung von ärmeren Ländern zu fördern und die
Basis-Gesundheitsversorgung vor allem in ländlichen Gegenden und
urbanen Randgebieten und Slums zu verbessern. Medizin in Entwicklungsländern
ist jedoch nicht als westliche Apparatemedizin auf niedrigerem Niveau
einzustufen sie basiert auf eigenen Grundsätzen und erfordert
eine besondere Einstellung.
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